Einzelhändler - Prüfungen

Zwischenprüfung

Findet nach neuer Ausbildungsordnung 2009 für Einzelhandelskaufleute nicht mehr statt!

Abschlussprüfung

Die Anmeldungen müssen von den Betrieben an die IHK geschickt werden.

Wie sieht die Abschlussprüfung aus?

Nach neuer Prüfungsordnung 2009 ist die Abschlussprüfung aufgeteilt in Teil 1 (Inhalte wie Verkäuferprüfung) und Teil 2. 

Die Abschlussprüfung enthält folgende Bereiche:

Teil 1 (siehe Verkäuferprüfung! Gewichtung insgesamt 35 %)

1. Verkauf und Marketing

2. Warenwirtschaft und Rechnungswesen

3. Wirtschafts- und Sozialkunde

Teil 2 (am Ende der 12. Klasse; Gewichtung 65 %)

1. Geschäftsprozesse im Einzelhandel (offene Fragen, 105 Minuten/ Gewichtung 25 %).
    In diesem Prüfungsteil muss mindestens die Note 4 erreicht werden (Mdl. Ergänzungsprüfung möglich)!

2. Fallbezogenes Fachgespräch (siehe unten / Gewichtung 40 %)
    In diesem Prüfungsteil muss mindestens die Note 4 erreicht werden!

Mündlicher Teil

Aus zwei praxisbezogenen Situationsaufgaben wählen Sie eine Aufgabe aus. Das Thema der Aufgaben richtet sich nach dem Abfragebogen, den Sie vor der Anmeldung zur Prüfung ausfüllen. (In diesem Abfragebogen müssen Sie Ihre Wahlqualifikationen sowie Ihre Branche und zwei Warengruppen angeben. Sie kreuzen insgesamt drei  Wahlqualifikationen an, davon mindestens eine aus den Bereichen 1-3. Sie werden nur noch dann ausführlich in Warenkunde geprüft, wenn Sie als Wahlqualifikation "Beratung und Verkauf" angegeben haben. Allgemeine Warenkenntnisse müssen Sie allerdings immer nachweisen.

  • der in Ihrem Berichtsheft dokumentierte Warenbereich ist zu berücksichtigen. Bringen Sie unbedingt Ihr Berichtsheft zur Prüfung mit und achten Sie darauf, dass es vollständig ist (auch die Unterschriften!).
  • Sie haben dann höchstens 15 Minuten Zeit, sich auf die Fragen vorzubereiten.
  • Das Fachgespräch (= Prüfung) soll dann höchstens 20 Minuten dauern.
  • Eventuell erfolgt danach noch eine Ergänzungsprüfung.

 

Wann haben Sie die Prüfung bestanden?

  • Sie dürfen in keinem Prüfungsfach eine "ungenügende" Leistung haben (= Note 6)
  • Sie dürfen in höchstens einem schriftlichen Bereich eine "mangelhafte" Leistung haben (= Note 5). (Haben Sie zwei "Fünfer", können Sie auf Antrag eine mündliche Ergänzungsprüfung gemäß AKA-Prüfungskatalog in einem dieser Fächer ablegen, um sich noch zu verbessern.)
  • Sie müssen in der mündlichen Prüfung mindestens  eine "ausreichende" Leistung haben (= Note 4)
  • Im Gesamtergebnis müssen Sie mindestens eine "ausreichende" Leistung haben, d.h. Sie müssen die Hälfte der erzielbaren Punkte schaffen.
    Bei Nichtbestehen kann die Prüfung zweimal wiederholt werden.

 

Wann kann ich vorzeitig zur Abschlussprüfung zugelassen werden?

Ein Auszubildende kann vorzeitig zur Prüfung zugelassen werden, wenn  Ausbildungsbetrieb und Berufsschule überdurchschnittliche Leistungen bescheinigen.Mit jedem Antrag ist bei der IHK einzureichen:

  • Bescheinigung des Ausbildungsbetriebs
  • Bestätigung der Berufsschule über den Leistungsstand der einzelnen Unterrichtsfächer.

Diese Bestätigung muss mit der Unterschrift des Klassenleiters/der Klassenleiterin sowie dem Schulstempel versehen sein.Eine vorzeitige Zulassung ist nur möglich, wenn dem Auszubildenden in den vier Prüfungsfächern (3x Fachkunde + Sozialkunde) keine schlechtere Note als "gut" bescheinigt wird; "befriedigende" Noten können durch "sehr gute" Noten ausgeglichen werden.

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